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Die Natur ist das Vorbild - auch im Aquarium. Biologische Zusammenhänge, Vollspektrumlicht - naturorientierte Beleuchtung, pH - kontollierte CO2 - Düngung im Aquarium mit vielen Pflanzen und einigen Fischen. Zucht der - Algen garnele - Caridina japonica. Betrachten Sie das Zusammenspiel der verschiedensten Lebensformen und Lebensfaktoren in der Natur, werden Sie gerade in der heutigen Zeit, schnell auf die Notwendigkeit der Einhaltung und Berücksichtigung von ökologischen Gleichgewichten aufmerksam werden. Ein Zuviel oder ein Zuwenig auf der einen Seite, führt zum Kippen der Waage. Selbst in einem so riesigen Ökosystem wie es unsere Erde darstellt, sind die Auswirkungen zu spüren, wenn das Gleichgewicht gestört wird. Nicht umsonst ist die Diskussion um den Klimawandel auf allen politischen Ebenen entfacht. Im Aquarium betrachten wir einen wesentlich kleineren Lebensraum und der Aquarianer merkt schnell, wie empfindlich sein Ökosystem auf Eingriffe reagieren kann. Veränderungen der Besatzdichte oder der Bepflanzung haben genauso ihre Auswirkungen, wie Veränderungen der Temperatur, der Beleuchtung, der Wasserwerte. Plötzliches Wachstum blaugrüner Schmieralgenteppiche (u.a. Cyanobakterien), die sich als glitschige, modrig riechende Schicht im Aquarium aufhalten und über Einrichtungsgegenstände und Pflanzen ausbreiten, sind ein nicht zu übersehendes Alarmsignal für aus dem Gleichgewicht geratene Bedingungen. Hier muss korrigierend eingegriffen und die Balance wieder hergestellt werden - ein äußerst mühsamer Prozess. In der Aquaristik sollte immer das Erreichen eines möglichst stabilen und ausgewogenen "Lebensraums Aquarium" im Vordergrund stehen. Wüchsige gut proportionierte Pflanzen, wenige Algen, gesunde Fische, Wasserwerte die dem Optimum der Lebewesen entsprechen, das ist das Ziel und nur so ist das Bestehen eines schönen Aquariums dauerhaft zu gewährleisten, an dem sich auch der Pfleger täglich erfreuen kann. Gerade für den Aquarianer gilt: Vorbeugen ist einfacher als Heilen! Achten Sie bei der Auswahl der Lebewesen und der Technik darauf, dass diese sich gut ergänzen und miteinander harmonieren. Unpassende Temperatur, unzureichendes Licht (spektrale Strahlungsverteilung), ungünstige Wasserwerte und Strömungsverhältnisse führen zu Dauerstress, genauso wie Konkurrenz und Revierüberschneidungen. Krankheiten, kümmernde Pflanzen, Algenwucherungen wären die Folge. Lieber etwas weniger bunt und exklusiv, dafür aber biologisch stimmig. An technischen Helfern mangelt es heutzutage nicht mehr: Umkehrosmose, CO2 -Düngung, pH -Regelung, Vollspektrumlampen, Filtersysteme, Regelheizer, uvm. Simulieren Sie die Natur so gut wie möglich, dann wird sich der Pflegeaufwand in Grenzen halten und Heilprozeduren werden unnötig. |
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